Schlussworte

Das Land Finnland, hat mich immer mehr beeindruckt, je länger ich mich dieser Arbeit widmete. Mit seiner wunderbaren Naturlandschaft, den Seen im Südosten, den riesigen Wäldern und der Schärenküste hat Finnland einen beeindruckenden Naturraum zu bieten.

Auch bei dem Thema Umweltschutz bietet Finnland herausragendes.

Viele Projekte und Vorhaben zeichnen den finnischen Umweltschutz aus. Angefangen bei der Umwelterziehung in den Schulen, wo jeder Schüler mit dem Thema Umwelt und Umweltschutz konfrontiert wird. Aber auch im direkten Umweltschutz ist Finnland sehr tatkräftig. So werden für abgeholzte Bäume auch neue gepflanzt. Und Finnlands Umweltschutz macht nicht an der Staatsgrenze Schluss. Nein, auch die Ostsee, gehört zum Umweltschutzprogramm von Finnland.

Doch nicht nur der Umweltschutz ist an Finnland interessant, auch bei der Pressefreiheit könnten sich andere Länder an Finnland ein Beispiel nehmen.

So liegt Finnland im weltweiten Index, den die Organisation Reporter ohne Grenzen veröffentlichte, gemeinsam mit Irland, Island und den Niederlanden auf Platz 1.

Deutschland liegt in diesem Ranking nur auf Rank 23, abgerutscht war Deutschland von Platz 18.

Auch im Bereich der Korruptionsbekämpfung schlägt Finnland die anderen Nationen.

Laut einer Studie von Transparency International, ist Finnland das Land mit der geringsten Korruption. Deutschland landet in dieser Statistik nur auf Platz 15.

Neben diesen Punkten hat mich besonders das Thema Schule in Finnland überrascht. Wie bekannt ist, belegt Finnland bei den Pisa Studien den ersten Platz. Deutschland ist hier weit abgeschlagen auf den hinteren Positionen.

Ein deutlicher Unterschied zu Deutschland ist, dass es in finnischen Schulen weniger autoritär zu geht als in deutschen Schulen. In Finnland werden die Lehrer auch mit dem Vornamen angesprochen. In Deutschland ist dies nur äußerst selten der Fall.

Leichte Probleme hat Finnland noch bei den fremdenfeindlichen Vorfällen im Land. Dieses Verhalten, ist darauf zurück zuführen, dass die Finnen es nicht gewohnt sind, Menschen zu treffen, die anders und aussehen und eine andere Kultur haben.

Dies verdeutlicht sich noch bei der sehr geringen Anzahl der Ausländer im Land. Diese liegt bei rund 230.000 Personen. Mit den Problemen der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland, sind die finnischen Probleme jedoch nicht zu vergleichen.

 

Wenn sie bisher, mehr reine Fakten und Informationen über Finnland gelesen haben, möchte ich nun auch einmal aus meiner eigenen Sicht erzählen, wie ich die Arbeit an diesem Land fand und was ich über Finnland denke.

Fasziniert hat mich der finnische Naturraum schon nach dem Lesen der ersten Seiten im Internet. Verband ich Finnland bisher nur mit Seen und Wäldern, so bin ich nun auch von der finnischen Küste beeindruckt. Die Schärenküste mit ihren vielen kleinen Inseln, bietet bestimmt ein wunderbares Panorama. Auch im Schutz dieser Natur, überzeugt Finnland mich völlig. Auch dass der Einsatz der Einwohner von Finnland für den Naturschutz und den Erhalt der Umwelt so hoch ist, fasziniert mich. In Deutschland, könnte ich mir so ein Verhalten bei der ganzen Bevölkerung nur schwer vorstellen.

 

Nach diesen knapp 4 Wochen Arbeit an diesem Projekt, habe ich Finnland von einer ganz anderen Seite kennen gelernt als ich es zuvor erwartet hätte.

Mit dem erstellen dieser Arbeit, taten sich mir Probleme auf, die ich im Vorhinein nicht erwartet hätte. So war es zum Beispiel sehr viel schwieriger ein Interview zu bekommen, als ich mir dies vorstellte. Nur mit Hartnäckigkeit und der Bereitschaft sich anzustrengen, war es mir dann am Ende doch noch vergönnt, ein Interview in meinen Händen halten zu dürfen.

Langwierig und anstrengend war es auch, Seiten im Internet zu durchforsten und zu verarbeiten. Wichtiges musste von unwichtigem getrennt werden. Meist waren die Texte auch voller Fremdwörter, was die Arbeit nicht erleichterte.

Etwas enttäuscht war ich vom Info-Point Europa in Hamburg, die Informationen aus dieser Quelle waren für mich nicht sehr groß von nutzen. Darum entschied ich mich, Informationen dieser Quelle nicht in meinem Projekt zu verwenden.

Zu Finnland möchte ich sagen, dass ich von Finnland als Staat voll überzeugt bin und die Wirtschaft sich in den nächsten Jahren meiner Meinung nach auch noch stark entwickeln wird. Dennoch würde ich nie nach Finnland auswandern. Die finnische Sprache hat nicht das Geringste mit dem Deutschen zu tun, und so würde ich wohl nie richtig in Finnland heimisch werden.

Für einen Urlaub in Finnlands Natur, wäre ich aber allemal bereit. Bei meinen Recherchen im Internet, bin ich auf sehr viele verschiedene Seiten gestoßen, manche weniger interessant andere mehr, und beim durchstöbern dieser Seiten, bin ich auf interessante und auch ein bisschen skurrile Dinge über Finnland gestoßen.

Eine dieser interessanten Entdeckungen möchte ich hier einmal anführen.

Und dieser Punkt, könnte ihnen bei einem möglichen Besuch in Finnland vielleicht helfen.

Wahr ist nämlich, dass Finnland ein Land mit eher ruhigen Menschen ist. Die meisten Menschen sind sehr zurückhaltend, aber gastfreundlich. Sollten sie also mal in Finnland sein, und bei ihrem Gastgeber zu Tisch sitzen, dann wundern sie sich nicht, wenn ihr Gastgeber mit ihnen kein Wort wechselt. Denn auch hier gilt, dass der Gast das Recht besitzt zu erst zu reden. Also scheuen sie sich nicht, ein Gespräch in Gang zu bringen wenn ihr Gastgeber nicht mit ihnen redet.

 

 

Abschließend möchte ich an dieser Stelle einmal meinen Dank aussprechen, an diejenigen Personen, die mir mit Rat und Tat beim Erstellen dieses Projektes zur Seite standen.

Mein erster Dank geht an Herrn Kari Vitie den Botschaftsrat der Finnischen Botschaft in Berlin. Er war es, der sich bereit erklärte, mir die Fragen von meinem Interview zu beantworten. Ebenfalls möchte ich auf diesem Wege Frau Sinnemus-Ammermann aus dem Generalkonsulat in Hamburg danken, die es mir erst ermöglichte mit Herrn Vitie Kontakt aufzunehmen.

Schließlich möchte ich noch allen danken, die mir geholfen haben, dass dieses Projekt die richtige Form bekommt.