Mein EM-Tagebuch
Hier werde ich in typischer Tagebuchmanier meine Erlebnisse während der EM notieren. Ich werde sicherlich über meine Emotionen und Gefühle während der Spiele berichten, aber auch über meine Tätigkeiten, Fanfest Besuche und Diskussionen mit all den anderen Interessierten, die ich mehr oder weniger oft treffe. Wenn ihr Interesse habt, dann lest einfach. Erwähnt sei aber noch, dass ich dies nicht für irgendwen da draußen schreibe, sondern für mich selber, um mich immer mal wieder daran zurück erinnen zu können. Seht es also einfach als nette Geste von mir an, dass ich euch daran teilhaben lasse es zu lesen.
Samstag 07.06.2008
Die EM startet
Es war irgendwann zwischen elf und zwölf Uhr als ich mich aus dem Bett quälte. Lediglich die Aussicht darauf, dass heute die EM beginnen würde, machte mich fröhlicher. Gleich darauf fiel mir aber ein, dass ich noch eine ganze Menge an meiner Homepage machen musste. Immerhin war der EM-Bereich noch nicht fertig. Und Roberto Rossetti würde mit dem Anpfiff des Eröffnungsspieles sicherlich nicht auf mich warten. Ein wenig ärgerte ich mich im in dem Moment, dass ich einen Abend zuvor doch noch zum Pokern gegangen war und nicht zu Hause blieb, wie ich es eigentlich vorhatte. Damit fehlten mir einige Stunden Arbeitszeit. >Naja< dachte ich mir, >ist jetzt eh zu spät.<
Nachdem ich mich also im Bad einwenig betätigt hatte und meine Zähne wieder in neuem Glanz erstrahlten, fing ich dann die Homepage zu bearbeiten.
Das die Zeit nicht mein Freund war und anscheinend vor mir davon lief, war nicht gerade hilfreich.
Auch das meine Eltern diesen sonnigen Tag im Garten verbrachten, machte die Sache nicht besser. Denn es hieß ich musste mir alleine etwas zu Essen machen. Angst vor meinen Kochkünsten hatte ich schon immer, nur heute nützte alles nichts. Die kleinen Bratwürste mussten gebraten werden, für ein anderes Gericht hatten meine Kochkünste nicht den nötigen Erfahrungslevel.
Nach einiger Zeit waren die Bratwürste dann leicht verbrannt auf dem Teller. Die Küche war so sehr von Dunst vernebelt, dass man in seiner Sicht schon leicht beeinträchtig war. Ich öffnete natürlich das Fenster. Angst hatte ich nur, dass die Feuerwehr hier mit einem Großaufgebot ankommt. Aber das bliebt Gott sei Dank aus.
Nachdem ich dann die Bratwürste sicher in meinem Magen verstaut hatte, kam ein Gefühl der Müdigkeit in mir auf. Ich entschied mich dazu, einige Minuten auf dem Balkon in der Sonne zu sitzen. Mehr als fünf Minuten sollten es nicht werden, da ich ja noch an meiner Homepage weiterarbeiten musste. Aus den fünf Minuten wurden allerdings knappe 60.
Als ich dann wieder vor meinem Rechner saß, lief die Arbeit nur langsam voran. Zumeist waren es eintönige Tiparbeiten, die aber sein mussten.
Irgendwann wann war es dann aber 18 Uhr. Die Getränke waren in meiner Kühlbox kalt gestellt und der Fernseher zeigte mir die Geschehnisse aus dem St. Jakob Park in Basel.
Leichte Freude machte sich in mir breit, als ich erfuhr, dass der Hamburger David Jarolim in Tschechiens Startelf steht.
Dann war es auch schon soweit. Wochenlanges Warten hatte ein Ende. Der Pfiff ertönte und die EM war gestartet.
Als der Ball rollte, kam mir auch schon recht schnell der Gedanke, wie schlimm es sein wird, wenn die EM zu Ende ist und dann die Fußballfreie Sommerpause ansteht. Ich hatte Angst, dass muss Ich so sagen. Aber dann war mir klar, dass ich halt jedes Spiel noch Intensiver genießen muss.
Die nächste bedeutende Szene war für mich dann die Verletzung des Alexander Frei. Seine Tränen gingen mir nahe und ich fühlte richtig mit ihm. Sich in so einem wichtigen Spiel zu verletzten und bei der EM nicht mehr auflaufen zu können ist schon ein tragisches Schicksal.
Das das Spiel dann zu Gunsten der Tschechen ausging, da der eingewechselte Vaclav Sverkos das 1:0 machte, fand ich bitter, da die Schweizer nahezu das gesamte Spiel über die deutlich bessere Mannschaft war. Sie hatten einige gute Chancen und ließen lediglich das Glück vermissen.
Allerdings freute es mich dann für den Hamburger David Jarolim.
Später am Abend schaute ich mir dann noch das Spiel zwischen Portugal und der Türkei an. Ein Glück das die Portugiesen gewannen, wer weiß was meine türkischen Nachbarn für einen Krach gemacht hätten, hätte Türkei gewonnen. Aber egal, die Portugiesen waren ohnehin die deutlich überlegenere Mannschaft, da wäre ein Sieg für die Türken auch nicht verdient gewesen, dass musste ich so deutlich beim Betrachten des Spieles feststellen.
Tja nun sitze ich hier und schreibe noch diesen ersten Eintrag in dieses Tagebuch. Es ist in zwischen 1:25 Uhr. Und ich sollte langsam mal ins Bett gehen. Denn Morgen spielt Deutschland. Dann geht die EM für mich erst so richtig los. Allerdings muss ich vorher auch noch Englisch lernen. Ich weiß schon jetzt, dass ich dazu keine Lust haben werde. Verdammt. Naja, ich gehe wirklich erstmal Schlafen. Nach dem Aufstehen sieht die Welt ohnehin wieder ganz anders aus.
Sonntag 08.06.2008
Das erste Spiel Deutschlands
Als ich um kurz nach neun Uhr Morgens aufwachte, sah die Welt komisch aus, wir hatten keinen Strom und vorallem keine Erklärung woher dieser Stromausfall kam. Ich überlegte fieberhaft, was ich wohl machen könnte, würde der Strom langfristig wegbleiben. Auf alle Fälle wäre ich dann schon um 18:00 Uhr zum Public Viewing gefahren, da ich dann beide Spiele gucken konnte.
Aber soweit sollte es erst gar nicht kommen. Der Strom war ungefähr 3 Stunden später wieder da und ich war beruhigt.
Der Tag verlief dann mit dem erwarteten Englischkampf. Sollte ich für den Vokabeltest lernen. Nein ich entschied mich erstmal dagegen und arbeitete lieber an meiner Homepage und an meinem Bräunungsgrad. Die Stunden in der Sonne, auf dem Balkon, waren angenehm, sehr angenehm, doch ein richtiger Erfolg in Sachen Bräunung stellte sich nicht ein. Naja, vielleicht würde es ja in den nächsten Tagen etwas werden. Irgendwann erreichte mich dann der Anruf eines Kollegen. "Ey Sven, komm mal mit Beachclub heute," waren seine Worte.
Ich überlegte fieberhaft. An dem Tag, an dem die Deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel haben sollte in den Beachclub zu gehen. Konnte ich das wirklich machen? Nein, ich sagte erst einmal ab.
Als mich dann aber wenig später erneut ein Kollege ansprach, entschied ich mich dazu das Spiel der Deutschen im Beachclub zu gucken. Problematisch war für mich nur, dass ich das Spiel zwischen Österreich und Kroatien nicht zu Ende schauen konnte. Na egal, ich entschied mich meinen MP3 Player mitzunehmen und während der Fahrt zum Beach Club noch ein Ohr auf die Geschehnisse in Wien zu haben. Am vereinbarten Treffpunkt hatte ich dann noch die Gelegenheit, die Partie durch ein Fenster, in einem kleinen Cafe zu sehen. Was ich auch sofort ausnutzte. Das Spiel endete 1:0 für die Kroaten. Olic der HSVer hatte dabei entscheidenen Anteil, als er in der dritten Minute einen Foulelfmeter rausholte. Auf dem Weg zum Beachclub musste ich dann an Olic denken. Und in dem Moment war mir schon klar, dass das Spiel der Deutschen am Donnerstag gegen Kroatien und gegen Olic schwer werden würde. Aber erstmal abwarten, jetzt war erstmal das Spiel gegen Polen angesagt.
Irgendwann war es dann soweit, ich saß auf einer schmalen Holzbank, in einem Holzbau, im Beachclub. Es wurde immer voller. Etwas links von mir, hatten einige polnische Fans Platz genommen.
Wenig später ging es dann los, die Mannschaften liefen ins Wörtherseestadion und die Leute um mich herum grölten und klatschten.
Kurz nach dem Anpfiff des Spiels dann die erste Schrecksekunde. Einer der Polen kam an der Strafraumgrenze zum Schuss, der Ball ging nur knapp über das Tor. Durchatmen. Die erste heikle Szene war überstanden, nun hieß es selber mal ein Zeichen setzen. Und das kam bereits kurz darauf. Klose nach super Pass auf dem Mittelfeld nimmt den Ball mit, neben ihm Gomez, alleine laufen beide auf das Tor zu. Das musste es sein, dachte ich mir. Das muss es sein, dass 1:0! Ich war mir Sicher, sehr sicher. Als der Ball dann im Aus landete, weil Gomez den Ball verstolperte und am rechten Pfosten vorbeischob, war mein Puls endgültig auf 180. Die grölenden Leute um mich herum, übrigens ich war auch einer dieser grölenden, konnten es scheinbar genauso wenig fassen wie ich. Der Ball war vorbei! Unfassbar. Etliche der Zuschauer rauften sich die Haare und ich hatte den Torschrei eigentlich schon auf den Lippen. Ich kann es in diesem Moment immer noch nicht glauben.
Aber egal jetzt, es musste weitergehen.
Und nach 19 Minuten war es dann endgültig soweit. Klose erneut super freigespielt, lief alleine auf den Keeper der Polen Boruc zu. Meine Gedanken in dem Moment einfach nur: MACH IHN REIN! Dann nochmal der Querpass auf Podolski. Das Tor war leer. Und da war er drin! "TOOOOOOOOOOOOOOOOR!", "TOOOR!", "TOOOOOOR!" Ich weiß nicht wie oft und wie lange ich Tor geschrieben habe, aber ich war am nächsten Tag heiser. Ziemlich heiser.
Egal das war es mir Wert.
Die erste Halbzeit dominierte Deutschland. Wir hätten schon 3:0 führen müssen, doch die Polen hatten ein wenig Glück.
Zweite Halbzeit dann. Ich traute meinen Augen kaum, was war los? Die Polen kamen stärker aus der Kabine und machten gehörigen Druck. Und einige Gute Chancen hatten sie auch noch. Verdammt, ich wurde nervös, etwas unruhig und war mit meinem Puls bereits weit oben. Irgendwann kam aber die 72. Minute. Schweinsteiger, der eingewechselt wurde, gab von der rechten Strafraumkante den Ball in die Mitte zu Klose. Der versuchte zu schießen, traf aber den Ball nicht richtig, so dass dieser hochsprang, mit etwas Effet vor Podolski kam. Der schoß direkt und ... "TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR".
Fast alle um mich herum jubelten, nur die Polnischen Fans waren leicht bedrückt. Ich weiß nicht mehr, wie stark ich bei diesem zweiten Tor geschrien habe, aber es war laut und lange. Denn es war wirklich wie eine Erlösung. Nach einer langen Druckphase der Polen haben wir es geschafft, endlich den zweiten Treffer zu markieren und damit einen entscheidenen Schritt zu schaffen in Richtung Erster Sieg.
Die letzten 20 Minuten verliefen dann ruhiger. Ich saß wieder mit etwas niedrigerem Puls auf der Bank und war einfach nur froh.
Um ca. 22:35 pfiff dann der Norweger Tom Henning Övrebö das Spiel ab. Großer Jubel keimte auf und die Freude war bei allen Groß. Auf den Straßen hupten bereits die ersten
Autos. Einige Zeit später zogen wir dann auch ab, wir verließen den Beachclub und machten uns auf den Heimweg. Immer wieder fuhren Autos, auf den ansonsten leeren Straßen vorbei und hupten. Fahnen
waren an nahezu allen Autos zu sehen.
Kurz vor Mitternacht war auch ich dann zu Hause. Erschöpft, Heiser aber Glücklich mampfte ich noch ein wenig Salat, bevor ich mich dann noch ein bisschen auf Englisch vorbereitet habe. Irgendwann um
kurz vor 2 Uhr, eigentlich viel zu spät, bin ich dann zu Bett gegangen. Der Tag war genial. Ein super Spiel mit vielen Emotionen. Das nächste Spiel konnte kommen. Ich war bereit. Am nächsten Tag
waren allerdings erstmal die Mannschaften in der Todesgruppe dran. Holland, Italien, Frankreich und Rumänien geben sich die Ehre. Bin schon gespannt, wie die sich schlagen.
Montag 09.06.2008
Was war bloß, mit Italien los?
Der erste Tag der EM mit der Schule vorne dran. Mein lieber Man, ich wäre fast in Religion eingeschlafen. Ein Glück das ich mich noch wach halten konnte. Naja was solls, danach war gleich mal ein Englischtest angesagt. Den Vokabeltest hab ich mal so mehr oder weniger erfolgreich herumbekommen. Aufgrund meiner nun wieder funktionierenden Augen sind mir doch beim Betrachten des Tests einige Vokabeln wieder bewusst geworden. Der Rest des Schultages lief dann ohne große besondere Ereignisse. Lediglich das Wiederbekommen meiner Matheklausur war dann noch ein Höhepunkt. Die glatte 1 möchte ich hier jetzt aber nicht weiter erwähnen.
Kommen wir auch lieber zum Nachmittag und den Spielen. Nachdem ich mich auch heute noch einige Minuten auf dem Balkon gesonnt habe, sah ich mir das Spiel zwischen Rumänien und Frankreich an. Oh mein Gott, dachte ich nur, dass kann doch nicht deren Ernst sein, so eine Partie abzuliefern. Ein Spiel das in Langeweile wohl kaum zu überbieten ist. Kaum eine richtig Gute Chance der Franzosen. Lediglich einige Ansätze ein Tor zu erzielen, könnte man vielleicht als Chance werten. Von den Rumänen hatte ich nichts anderes erwartet, aber die Franzosen, so eine bescheidene Leistung. Da kann ich nur sagen: "Jungs, wenn ihr ins Finale wollt, dann fangt langsam mal an euch um Eintrittskarten zu kümmern." Naja vergessen will ich dieses Spiel jetzt mal und hoffen dass das nächste Spiel in Zürich (Italien-Rumänien)besser wird.
Aber das zweite Spiel in dieser Gruppe C hatte es dann in sich.
Niederlande gegen Italien. Das sollte doch endlich mal ein Fußballspiel werden, bei dem mal richtig was abgeht.
Und JA! So war es.
Die Niederländer mit einer Leistung, die Außerirdisch war, besonders in der ersten Halbzeit. Das 1:0 war dann schon verantwortlich für einen kleinen Freudenausbruch bei mir. Das 2:0 durch Sneijder dann die Erlösung. Und das 3:0 in der zweiten Halbzeit dann die Genugtuung für das verlorene Halbfinale 2006. So will ich Italien sehen. Und das hoffentlich noch 2 Mal bei dieser EM.
Der Tag war damit richtig schön abgerundet.
Dienstag 10.06.2008
Die Spanier mit einem Strohfeuer in Gruppe D
Und schon war Dienstag. Bevor ich mir die beiden Spiele der Gruppe D angucken durfte, musste ich erstmal mit meinem Geographie Kurs durch das halbe Hamburg latschen und mir dabei unendlich viele Informationen in den Schädel pressen lassen. Ich möchte auch gar nicht weiter auf diese Exkursion eingehen, da ich einfach nur froh bin, dass es vorbei ist, und das auch jetzt noch.
Kommen wir deshalb lieber zum ersten Spiel des Abends.
Spanien gegen Russland lautete die Partie. Im Vorhinein war ich davon ausgegangen, die Russen könnten den Spaniern hier Parole bieten, doch der Zwei-Mann-Sturm Spaniens mit David Villa und Fernando Torres hat die Russen ausgenommen. Da konnten selbst keine Gazprom Millionen mehr helfen!
Am Ende stand es dann 4:1 für Spanien. Ich fühlte mich leicht an die WM erinnert, wo die Spanier in der Gruppe gegen die Ukraine, ihr erstes Spiel, mit 4:0 gewannen. Mein Gott, wieviele Leute haben damals auf Spanien gesetzt und gemeint, sie hätten den kommenden Weltmeister gesehen. Aber wie es bei den Spaniern normal ist, sind sie sang und klanglos im Achtelfinale gegen Frankreich ausgeschieden. So wird es auch bei dieser EM sein. Nach dem Viertelfinale ist Schluss für Spanien. Das sag ich jetzt einfach mal so. Mir ist klar, dass mir sowieso keiner glaubt, aber ihr werdet schon sehen. Denkt an meine Worte!!!!
Jetzt aber zurück zum Spieltag.
Griechenland gegen Schweden stand auf dem Programm. Der amtierende Europameister also. Und ich hatte mir auch einiges erwartet. Zur ersten Halbzeit möchte ich dann aber nur folgendes sagen: ... ... ... ... ... ... ... ....
Richtig! Nichts! Denn es gab nichts zu erzählen. Die erste Halbzeit war von einer Langeweile geprägt, die fast noch das Spiel zwischen Rumänien und Frankreich übertroffen hatte. Ich war zum ersten Mal bei dieser EM froh, dass die Halbzeit war. Es konnte eigentlich nur besser werden dachte ich. Denn schlimmer ging es nicht.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit brachten mich dann fast zum Weinen. Unfassbar, dass die Mannschaften genauso anfingen wie sie in Halbzeit Eins aufgehört hatten. Mir fällt dazu auch nicht viel mehr ein, als dass irgendwann in der zweiten Halbzeit dann endlich mal was passierte. Ibrahimovic. Der Name der das Spiel rettete. Er machte das Tor zirka in der 70. Minute. Endlich war mal was los. Als dann das 2:0 irgendwann fiel, war ich etwas verwundert, warum fangen die erst so spät an? Na was solls, die Griechen haben das Spiel dann verloren und stehen damit ziemlich schlecht da in der Gruppe. Das sie ihren Titel verteidigen halte ich für nahezu ausgeschlossen. Allerdings werden die Schweden wohl auch kaum Chancen auf den Titelgewinn haben. So das mein Resümee für diesen Spieltag dann lautete: "Aus der Gruppe D wird keine der Mannschaften den Titel erringen können."
Mittwoch 11.06.2008
Wieder mal die Gruppe A
Wie die Zeit doch vergeht. Kaum zu glauben, jetzt hatten alle vier Gruppen sich schon einmal präsentiert und es geht wieder von vorne los.
Mit Spannung erwartete ich an diesem Tag das Spiel der Schweizer gegen die Türken. Was waren das noch für Bilder von 2005, als in der Relegation zur WM 2006 die Schweizer in Istanbul spielten und es nach dem Spiel zu schwerern Ausschreitungen zwischen den Türkischen und Schweizerspielern kam.
Aber zuerst einmal schildere ich, was ich sonst noch an diesem Tag erlebte.
Der Schultag verlief mal ohne große besonderer Ereignisse. Der Kunstunterricht zwischen 8:00 Uhr und 10:35 Uhr war wie immer, ich drücke es mal human aus, bescheiden.
Danach konnte ich den Tag entspannter angehen, da nur noch zwei Freistunden und eine kleine Tonaufnahme im Musikstudio meines Deutschlehrers auf dem Plan standen. Zu meiner Verwunderung klappten die Aufnahmen Problemlos und ich bekam es doch ohne große Fehler hin, meine 16 Verse aufzuplappern.
Mit der restlichen freien Zeit an diesem Nachmittag, wusste ich dann auch nichts besseres anzufangen als zu warten auf die Spiele des Tages.
Eigentlich hätte ich auch für meine Biologieklausur lernen können, die einen Tag später anstand, ich verschob das aber noch auf die Zeit nach den beiden Spielen.
Irgendwann war es dann soweit. Tschechien vs. Portugal lautete das erste Spiel. Mehr als zwei Sätze brauch man über das Spiel nicht verlieren. Die Portugiesen haben Tschechien auseinandergenommen und das verdient. Tschechien war den Portugiesen an diesem Abend nicht gewachsen. so hieß es dann auch 3:1 am Ende des Spiels.
Das zweite Spiel war dann mehr eine Wasserschlacht in der ersten Halbzeit. Die Regenpfützen auf dem Spielfeld ließen die Zuschauer glauben, sich plötzlich auf dem Genfer See zu befinden und nicht im Baseler St. Jakob Park.
Mit diesen Verhältnissen kamen die Schweizer deutlich besser zu Recht. Weshalb sie Verdient das 1:0 durch Hakan Yakin erzielten.
In der zweiten Halbzeit hatte der Regen dann aufgehört und das Spiel lief wieder ohne das der Ball in Pfützen stoppte.
Irgendwann stoppte dann aber Serhat Sentürk die Freude der Schweizer, als er mit einem satten Kopfball das 1:1 erzielte. Oh Scheiße dachte ich nur, hoffentlich konnte ich ruhig schlafen, wenn die Türken hier noch eines machen. Denn Krach auf den Straßen war bei Spielen der Türken nichts ungewöhnliches.
Das Spiel bot wirklich eine ganze Menge, Chancen auf beiden Seiten, Glanzparaden der Torhüter und viel Dramatik. Besonders als kurz vor dem Abpfiff Arda Turan plötzlich schoß, Patrick Müller den Ball noch leicht abfälschte und Diego Benaglio im Tor der Schweizer keine Chance hatte zu halten. 2:1 für die Türken. Und ein Trauerspiel für die Schweizer, die bereits nach dem zweiten Spiel in ihrer Gruppe ausgeschieden sind. Der Gastgeber war draußen. Traurig aber wahr. Im Regenspiel von Basel endete die EM für die Schweizer also, als sie gerade erst richtig anfing. Das Spiel am Sonntag gegen die Portugiesen war damit nicht mehr von Belangen.
Lediglich die Türken hatten ihr Endspiel. Gegen Tschechien ging es ums Weiterkommen. Ein Sieg und die Türken wären weiter. Ein Unentschieden und es ginge sofort ins Elfmeterschießen. Schon jetzt war ich heiß auf den Sonntag und das Spiel der Türken gegen die Tschechen in Genf.
Donnerstag 12.06.2008
Deutschland zum Zweiten
Oh man, was für ein Gefühl war das nach dem Aufstehen. Tagelang schaut man den anderen Teams beim Spielen zu und Heute, ja Heute war es endlich wieder soweit. Endlich wieder ein Spiel meiner Nation. Der heutige Gegner hieß Kroatien. Ganz klar der Gegner, vordem ich am meisten Angst habe. Mit ihrem schnellen Offensivfußball sind die Kroaten der stärkste Gegner in Gruppe B. Vorerst aber nochmal zu den Geschehnissen vor dem Spiel. Der Schultag war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Mathestunde hatte ich verletzungsfrei überstanden und die darauffolgende Freistunde wurde genutzt um die Biologiethemen noch einmal durchzugehen. Dritte und Vierte Stunde hieß es dann Biologieklausur. Oh Man, meine Gedanken waren keinesfalls bei der Klausur sondern viel mehr schon bei dem Spiel in Klagenfurt. Aufgrunddessen wird die Klausur sicherlich auch nicht so Gut ausfallen. Aber was solls, eine Klausur mal verhauen, dass kann nicht so tragisch sein, hab ja immerhin in der ersten ne 1- bekommen.
Zurück zum Tagesgeschehen. Nach der Klausur hatte ich Schluss. Ab nach Hause und zwar so schnell wie möglich. Denn ich wollte mich noch etwas ausruhen, was ich auch tat.
Irgendwann im Laufe des Nachmittages führte ich dann ein Gespräch mit einem Kollegen, der mich überreden wollte bei einigen Schulkameraden das Spiel zu verfolgen. Ich allerdings hatte mir schon in den Kopf gesetzt, zum Heiligengeistfeld zu fahren, was ich dann auch tat.
Umso näher ich dem Heiligengeistfeld und dem Public Viewing kam, desto stärker wurde das Gefühl, ich wäre schon zu spät. Eine Stunde vor Anpfiff war ich da. Und stand in der breiten Schlange vor dem Einlass, wo jeder noch kontrolliert wurde. Ich hatte ja nicht erwartet, dass sich das so lange hinzieht. Und umso näher ich dem Eingang mit Tippelschritten kam, desto schlimmer wurde es. Das Gedrängel war unbeschreiblich. Immer wieder hatte ich Angst umzufallen. Denn es wurde wirklich so stark gedrängelt, dass sich zwischenzeitlich die Schlange und die Personen in der Schlange gefährlich zur Seite neigten. Es gab einfach keine Chance mal einen Schritt zur Seite zu machen oder sich irgendwie zu bewegen. Die Personen waren einem so Nahe, dass ich sehr froh darüber war, mir zu Hause noch einmal mit dem Deo einen frischen Duft verpasst zu haben.
Irgendwann war ich dann drinne. Keine Ahnung wie ich es letzten Ende noch rechzeitig schaffte. Die dreiviertel Stunde in der Schlange war unangenehm aber letzten Endes egal. Ich war drin. Und das noch rechzeitig vor dem Anpfiff.
Schnell suchte ich mir noch einen Platz, wo ich einen geraden Blick auf die Leinwand hatte. Außerdem achtete ich darauf, wer vor mir stand. Ich entschied mich für einige junge Mädchen, da sie nicht groß gewachsen waren und ich nicht befürchten musste, sie könnten mir die Sicht versperren.
Dann ging es auch schon los. Die Nationalhymne hatte ich natürlich mitgesungen. Zu der ersten Halbzeit möchte ich eigentlich nichts sagen. Aus Respekt nenne ich aber noch den Torschützen. Srna.
Die zweite Halbzeit dachte ich würde besser werden. Doch auch hier möchte ich eigentlich nicht viel mehr sagen als: Olic. Ausgerechnet Olic, der Hamburger Stürmer, dem ich in der abgelaufenen Bundesligasaison so oft zugejubelt habe. Unfassbar. Ausgerechnet der Super-Gau den ich mir so oft habe ausgemalt ist eingetreten.
Irgendwann verkürzte Podolski dann noch auf 1:2, was mir noch einige Hoffnungen machte, wir könnten den Ausgleich noch schießen und zumindest einen Punkt mitnehmen. Aber Pustekuchen. Verloren, gegen die starken Kroaten. Naja egal, dachte ich mir, gewinnen wir halt gegen Österreich und schlagen dann die Portugiesen im Viertelfinale.
Der Rückweg nach Hause verlief dann in ruhiger Stimmung. Einige Kroaten machten noch etwas Stimmung. Aber mehr auch nicht.
Zu Hause angekommen sah ich mir dann noch das Spiel zwischen Österreich und Polen an. Und ich konnte es nicht fassen, es war einfach nicht zu glauben, was die Össis da an Chancen nicht nutzen konnten. Das 1:0 für die Polen war dann die gerechte Strafe, auch wenn es Abseits war.
Als dann in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit der Englische Schiedsrichter auch noch einen Strafstoß für die Österreicher pfiff, stand das Wiener Ernst Happel Stadion Kopf. Dieses 1:1 versetzte die Österreicher in eine Euphorie, die keine Grenzen kannte. Und wir Deutschen müssen jetzt am Montag gegen diese Össis ran. Oh man, das wird schwerer als ich dachte. Das einzige Wort was die Össis dann nach dem Spiel gegen Polen kannten war übrigens "Córdoba". Ja Ja, da träumen die Österreicher schon von einem zweiten Córdoba. Doch ich kann es euch sagen. DAS WIRD ES NICHT GEBEN!
Freitag 13.06.2008
Auf ein zweites in der Todesgruppe
Mir kam es vor, als ob es gestern war, als die Holländer gegen die Italiener mit einem satten 3:0 gewannen. Doch es war bereits vier Tage her. Wie die Zeit verging. Kaum zu Glauben. Hab ich schonmal erwähnt, dass ich Angst davor habe, dass die EM bald zu Ende sein könnte?
Naja, noch wollte ich mich damit nicht beschäftigen, so dass ich erstmal die Vorfreude auf den kommenden Arbeit schürte, als ich in der Schule saß. Es waren zum Glück nur fünf Stunden und nicht sieben wie sonst, so dass der Tag etwas entspannter ablief. Den Nachmittag musste ich dann mit Schlafen verbringen. Es ging nicht anders, ich war einfach zu Müde. Kaum zu Glauben, dass ich überhaupt 1 und 1 zusammenzählen konnte.
Irgendwann, der Nachmittag wurde mit Schlafen und Unnützen Dingen verplempert, wurde dann im Züricher Letzigrund das Spiel zwischen Italien und Rumänien angepfiffen. Das die erste Halbzeit ohne nennenswerte Aktion verlief, stimmte mich nicht gerade erfreulich. Ich wollte richtigen schönen Fußball sehen und was machen die Beiden Teams? Nichts besonderes.
Egal, zweite Halbzeit wurde es dann interessanter. Als nämlich Adrian Mutu das 1:0 für Rumänien schoß, war ich hellaufbegeistert. Es war wirklich möglich, dass die Italiener bereits ausscheiden könnten. Meine Freude war noch nicht ein mal abgeklungen, als plötzlich Panucci auf der Gegenseite den Ausgleich erzielte. Toll! Alles wieder beim Alten.
Und in dem Moment, als ich nicht mehr damit rechnete, die Situation des Spiels. Elfmeter für Rumänien. Ja wirklich! Die Rumänen hatten die einmalige Gelegenheit den amtierenden Weltmeister rauszuwerfen. "Los Mutu" waren meine Worte. Und meine Gedanken lauteten ungefähr so: Mach ihn einfach nur rein. Mach ihn einfach rein.
Sekunden später reckte der Italienische Keeper Buffon die Arme in die Höhe und Mutu stand mit gesenktem Kopf am Elfmeterpunkt. Er hatte verschoßen. Buffon hatte gehalten! Ich war fassungslos. So nah waren die Italiener an der Heimreise und nun doch noch im Rennen.
Meine leichte Trauer währte nicht lange. Kann ja im nächsten Spiel noch was werden dachte ich mir.
Doch erstmal stand nun das Spiel zwischen Niederlande und Frankreich auf dem Programm.
Ich möchte nichts weiter dazu sagen, außer: Wahnsinn, was die Niederlande gegen Frankreich abgezogen hat. Unfassbar. 4:1 hieß es am Ende. Und die Niederlande bewiesen ein weiteres Mal, dass sie zu Recht als einer der Turnierfavoriten gehandelt werden.
Samstag 14.06.2008
Schon wieder die Spanier
Da war er wieder. Der David Villa. Mit seinem späten Tor gegen Schweden machte er den Sieg der Spanier gegen Schweden perfekt. 2:1 hieß es also am Ende. Und die Spanier waren damit sicher in der nächsten Runde.
Am Abend gab es dann noch das Spiel zwischen Griechenland und Russland in Salzburg. Von den Griechen hatte ich mir schon mehr erhofft, doch die Russen gewannen am Ende mit 1:0 und somit war klar, die Griechen würden nach der Vorrunde zurück nach Athen fliegen und ihren Titel nicht verteidigen können.
Ansonsten war der Tag von wenig aufregendem geprägt. Vielmehr war schon eine leichte Vorfreude bei mir auf den kommenden Montag zu spüren, an dem die Deutsche Nationalmannschaft um das Weiterkommen gegen Österreich spielen musste. Es war wirklich unfassbar, wie oft der Name Cordoba gefallen war.
Sonntag 15.06.2008
Türkei Last-Minute Buchungen lohnen sich
Der erste Spieltag bei dieser EM, bei dem beide Partien in der Gruppe parallel ausgetragen wurden. Im Fernsehen wurde die wichtigere Partie zwischen der Türkei und Tschechien übertragen. Das Bedeutungslose Spiel zwischen der Schweiz und Portugal hatte ich mir aber nebenbei im Internet angesehen.
Zu erst einige Worte zum Spiel der Schweizer. Schade das sie schon nach Hause fahren müssen, denn jetzt wo sie raus waren, hatten sie ihr erstes Spiel gewonnen. 2:0 gegen die Portugiesen, die eine B-Elf auf den Platz geschickt hatten. Somit hatten die Schweizer zum Ende hin auch noch mal ein Spiel gewonnen. Auch wenn es nur noch für die Statistik von Bedeutung war.
Ganz anders im zweiten Spiel des Abends, dass in Genf stattfand. Türkei vs. Tschechien. Der Sieger würde in die nächste Runde einziehen. Der Verlierer dürfte die Heimreise antreten und bei einem Unentschieden, hätte es direkt danach ein Elfmeterschießen gegeben. Als die Tschechen in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung gingen, fühlte ich mich in meiner Vermutung bestätigt, die Türken würden hier in Genf ausscheiden. Auch als dann irgendwann in Halbzeit Zwei das 2:0 fiel, sah es bei mir nicht anders aus.
Auch das 1:2 der Türken brachte dann keine Veränderung meiner Meinung. Aber als Petr Cech der Torhüter der Tschechen dann vorbeigriff und Nihat einschieben konnte und es 2:2 stand, war ich fassungslos. Aber auch leicht erfreut, über das bevorstehende Elfmeterschießen.
Und da ich den Ausgleichstreffer noch kaum vedaut hatte, war ich schon schwer geschockt, als plötzlich Nihat den Ball in den Giebel schoß. 3:2 für Türkei. Ganz kurz vor Spielende. Innerhalb von knapp 15 Minuten hatten die Türken das Spiel gedreht und es am Ende auch gewonnen. Ein Unfassbares Spiel.
Montag 16.06.2008
Es wird kein zweites Cordoba geben
Nein, ein zweites Cordoba sollte es nicht werden. Nachdem ich an diesem Vormittag ein wenig in der Schule war um die Abiturienten bei ihrer mündlichen Prüfung zu bewirtschaften, insofern eine Stunde in der Schule gewesen für eigentlich nichts.
Naja, mir sollte es Recht sein. Hatte ich halt mehr Zeit mich auf das Spiel gegen Österreich vorzubereiten. Denn an diesem Abend, um 20:45 Uhr würden wir in Wien auf Österreich treffen. Im ehrwürdigen Happel-Stadion wollten die Ösis uns ein zweites Cordoba beibringen und uns rausschießen.
Kurz gesagt. War wohl Nichts!
Ballack war es kurz nach der Halbzeit, der mit einem satten Freistoßtor das einzige Tor des Spiels markierte. Die Stimmung dabei auf dem Heiligengeistfeld war unbeschreiblich. Und vorallem war ich heilfroh, dass wir an dem Abend nicht ausgeschieden sind. Wäre doch schlimm gewesen, wenn wir im Viertelfinale nur noch Zuschauer gewesen wären. Die Partie gegen Portugal würde auch nicht leicht werden, aber an diesem Abend war es mir egal. Wir waren noch mit dabei und die Portugiesen kochen bekanntlich auch nur mit Wasser.
Dienstag 17.06.2008
Italien oder Frankreich? Wer würde ausscheiden
Es gab nicht viele, die vor diesem Tag erwartet hätten, dass die Italiener und Franzosen im direkten Duell noch um so viel Spielen würden. Eines war klar, mindestens eine der beiden Mannschaften würde ausscheiden. Und wenn die Rumänen im Parallelspiel sogar gegen die Niederlande gewinnen würden, dann wären sogar Frankreich und Italien draußen, Egal wie das Spiel enden würde.
Die Ausgangslage war also klar. Spannung Pur war geboten. Aufgrund der Konstellation war es auch von besonderer Bedeutung für mich, beide Spiele gleichzeitig zu sehen. So dass ich die Partie zwischen Niederlande und Rumänien wieder im Internet verfolgte. Um es Vorweg zu nehmen. Die Rumänen verloren mit 0:2 gegen eine B-Elf der Niederlande und somit würde sich alles im Spiel zwischen Frankreich und Italien entscheiden.
Das Spiel begann dann auch gleich mit einem Paukenschlag. Keine zehn Minuten gespielt, verletzte sich Frank Ribery schwer und musste ausgewechselt werden. Ein schwerer Schlag für die Franzosen. Und es sollte sogar noch schlimmer kommen. Als Eric Abidal nach einer Notbremse die Rote Karte sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Andrea Pirlo sicher zum 1:0. Ebenfalls war dies eine tragische Szene für den Franzosen Samir Nasri, der für den verletzten Ribery eingewechselt wurde und nun wieder vom Platz musste, damit ein neuer Verteidiger den Platz von Abidal in der Verteidigung einnehmen konnte. In der zweiten Halbzeit erzielten die Italiener dann durch einen Freistoß sogar noch das 2:0, wodurch die Sache nahezu entschieden war. Die dezimierten Franzosen konnten den Italienern an diesem Abend nicht gefährlich werden. So dass Frankreich den Weg nach Hause antrat und Italien den Weg ins Viertelfinale. Was mich nicht unbedingt erfreute.
Aus Zeitmangel folgen die anderen Einträge vielleicht noch zu einem späteren Zeitpunkt.

