Dan Brown - Sakrileg
"The Da Vinci Code" lautet der Untertitel des Weltbestsellers Sakrileg von Dan Brown, welches 2004 erschien. Und selten hat ein Thriller solch eine Diskussion ausgelöst. Gibt es wirklich einen versteckten Code in den Bildern von Leonardo da Vinci? Und wenn ja, was will er der Nachwelt damit sagen? Wusste er womöglich Dinge, die von solcher Brisanz waren, dass sie ihn ernormer Gefahr sein konnten? All diesen Fragen wurde seit Erscheinen des Buches immer wieder nachgegangen.
Jedoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei dem Werk Browns nur um einen Roman handelt dessen Grundidee kaum vollständig auf Wahrheit zu überprüfen möglich ist.
Brown erwähnte zwar immer mal wieder, dass der komplette Roman auf Fakten und Tatsachen beruhe, jedoch bleibt natürlich die Frage inwiefern das stimmt.
Die Geschichte des Romans spielt in der heutigen Zeit und wird innerhalb von kaum mehr als 24 Stunden abgehandelt. Dabei stehen im Mittelpunkt der Symbolologe Robert Langdon und die Kryptologin Sophie Neveu von der französischen Polizei.
Ausgangspunkt ist der Mord am Chefkurator des Louvre. Tatverdächtiger für die Polizei ist dabei Robert Langdon. Mit Hilfe von Sophie Neveu schafft es Robert Langdon die Hinweise, die der Kurator noch legen konnte zu sammeln und zu flüchten. Der Startschuss für eine wilde Hetzjagd durch Frankreich und später auch London war damit gefallen.
Doch die Polizei ist nicht das einzige Problem für Robert Langdon, auch Opus Dei eine ultrakonservative katholishe Sekte will ihm an den Kragen, um das Geheimnis hinter dem Da Vinci Code als erster zu knacken.
Dan Brown versteht es spannende Thriller zu schreiben. In kürzester Zeit schafft er es die Aufmerksamkeit des Lesers gänzlich auf seinem Buch zu vereinen. Immer wieder kommt es zu Wendungen und Höhepunkten die dem Buch einen durchgehenden hohen Spannungsbogen verleihen.
Sakrileg war das erste Buch, welches ich von Dan Brown gelesen habe. Sein zuvor erschienenes Werk Illuminati las ich erst im Nachhinein. Jedoch ist für mich vorstellbar, dass Leser ähnlicher Erfahrungen machen, wie ich sie beim lesen von Illuminati gemacht habe. Nämlich eine gewisse Form der Durchsichtigkeit, die es mir ermöglichte beim Lesen von Illuminati Schlüsse auf den Ausgang des Romans zu ziehen. Insofern sollten Sie beim Lesen von Sakrileg darauf gefasst sein, vorrausgesetzt Sie haben Illuminati gelesen, nicht den starken Spannungsbogen vorzufinden, von dem ich sprach und den Sie aus Illuminati kennen.
Bewertung
Auf einer Punkteskala von 0 - 15 würde ich dem Roman 12 Punkte geben, was einer Schulnote von 2+ entspricht.
Die Bewertung folgte für mich aus der tiefgreifenden Story, dem hohen Spannungsbogen und den plötzlichen unerwarteten Wendungen, die für eine Menge Lesespaß sorgten.

